Hubertus Schmidt auf Erfolgskurs bei Horses & Dreams meets Mexiko 2010
„Mein Donnelly ist überhaupt der Allerbeste“, so der strahlende Hubertus Schmidt (GER) nach dem Grand Prix de Dressage, Preis der Familie Ullrich/ Hirschberg, Qualifikationsprüfung für den Special am Sonntag. „Donnelly ist das Beste und das Einfachste Grand Prix Pferd, was ich je hatte“, schwärmt Schmidt über den erst neunjährigen bunten Fuchswallach, der heute trotz kleiner Fehler in den 2er Wechseln mit 73,74 Prozent die Prüfung für sich entscheiden konnte. „Er hat die Technik und das Talent, ihm fehlt nur noch ein bißchen die Athletik“, so Schmidt über das noch junge Pferd. Der Sieg heute sicherlich nicht unwichtig hinsichtlich der Weltmeisterschaft in Lexington Kentucky am Ende des Jahres. „Wenn es so ist, ist es schön, wenn nicht, auch nicht schlimm. Das müssen die Bundestrainer entscheiden“, so Hubertus Frau Doris Schmidt nach dem Ritt, sichtlich erleichtert über den Prüfungsausgang.
Gleich dahinter Matthias Alexander Rath (GER/ 72,17 Prozent). Auch für Sterntaler Unicef war die Prüfung der Start in die „grüne Saison“, was sich durch kleine Störungen bemerkbar machte. „Sterntaler piaffierte nicht so schön heute und die Galopptour war mit Fehlern behaftet, das kennt man ja sonst nicht so von ihm“, so Vater und Trainer Klaus Martin Rath, dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. Letzte Starterin in dieser Prüfung war die Schwedin Tinne Vilhelmson–Silfven. Mit Ihrem 11-jährigen Rheinländer Favourit erritt sie 71,74 Prozent und somit Platz drei.
Hartwig Burfeind Favorit fürs Finale Berufsreiterchampionat in Hagen a.T.W.
Der Vorjahressieger und Sieger der ersten beiden Qualifikationsprüfungen und somit klarer Favorit fürs Finale des Berufsreiterchampionats, präsentiert von HDI-Gerling Vertrieb Firmen und Privat AG und der Bundesvereinigung der Berufsreiter und Fahrer DRFV, heißt Hartwig Burfeind. Mit seinem mittlerweile 16-jährigen Goofy de Lully drehte Burfeind auch heute wieder eine Runde, die keiner toppen konnte (69,78 Prozent).
Wieger Derk de Boer hatte gleich zwei Pferde mitgebracht. Mit Kupfermann erlangte er zwar in der zweiten Qualifikationsprüfung Platz zwei (67,88 Prozent), in der Gesamtwertung reichte es allerdings nicht mehr fürs Finale. „Ich hab mich verritten und damit leider meine Chancen verbaut“, so der Berufsreiter aus Norderstedt sichtlich verärgert. Heute dritter und damit ebenfalls Teilnehmer im Finale ist Johannes Augustin (67,5 Prozent). Mit seinem Pferd Norblin war er 2009 im Finale zweiter. Burfeind und Augustin sind somit in diesem Jahr mit den gleichen Pferden wie im Vorjahr vertreten und steigen nicht zum ersten Mal in den Sattel des Kollegen. „Das muß nichts heißen, denn in einem Jahr kann sich schon mal viel tun“, so Augustin. „Wir werden sehen, was die Pferde uns geben werden, und das werden wir uns nehmen“. Dritte Teilnehmerin ist die Ausbilderin aus dem Hause Kasselmann Insa Hansen. In diesem Jahr nimmt sie bereits zum vierten Mal im Finale in Hagen a.T.W. teil. Diesmal bringt sie Calvados mit. „Er ist ein ganz ruhiger Vertreter mit einer tollen Piaffe Passage Tour. Es wird sicher Spaß machen morgen“, freut sich Hansen auf das Finale.
„Entweder Sieg oder Sibirien“ – Bastian Freese siegt im Springen der Gr. Tour in Hagen a.T.W.
„Sieg oder Sibirien“ dachte Bastian Freese(GER) im Preis der RWE Rheinland Westfalen Netz AG und gab Gas. 20 Teilnehmer aus einem Starterfeld von 73 Startern aus insgesamt 23 Nationen lieferten sich ein spannendes Stechen, das der Bereiter aus dem Stall Schockemöhle mit dem 10-jährigen Schimmelhengst Caballero mit fast zwei Sekunden Vorsprung für sich entscheiden konnte (0/36,44 Sekunden). „Mit einem Sieg habe ich überhaupt nicht gerechnet“, so Freese. „Ich weiß, dass Caballero ein antrittschnelles Pferd ist, also habe ich aufs Ganze gesetzt und einfach Gas gegeben“. Dahinter sortierten sich Gert-Jan Bruggink (GER) mit Andrea (0/38,54 Sekunden) und Mario Stevens (GER) mit Mac Kinley (0/38,79 Sekunden) auf die Plätze zwei und drei.


